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Die neuen Bewohner aus Edinburg sind da!

Am 28. Januar kamen 16 Eselspinguine aus Edinburgh in Wuppertal an. Sie zogen in die Übergangsanlage der Pinguine zu den Königspinguinen.

Gemeinsam werden diese zwei Arten die neue Pinguinanlage bewohnen, welche am 23. März eröffnet wird. Die Eselspinguine kamen jetzt schon nach Wuppertal, da bei ihnen die Brutzeit anfängt und man keine Tiere aus der Brut heraus nehmen wollte. Die Übergangsanlage bleibt als „Kinderstube“ auch nach der Umsiedelung in die neue Anlage weiterhin bestehen.
Eselspinguine sind für ihr munteres Wesen bekannt und genauso schnell haben sie sich in der neuen Anlage eingelebt. In kürzester Zeit fressen die neuen Bewohner dem Pfleger aus der Hand. Auch verstehen sie sich sehr gut mit den Königspinguinen.
In den 70er Jahren hatte Wuppertal als einziger Zoo in Deutschland schon einmal Eselspinguine, diese wurden aber aus Platzmangel abgegeben. Nun freut man sich darauf, dass man diese Art wieder in Wuppertal beheimaten kann.

Ihren Namen „Eselspinguin“ haben sie durch ihren sehr an einen Esel erinnernden Ruf.
Eselspinguine sind kleiner als die Königspinguine und es besteht keine Gefahr, dass sie sich untereinander vermischen.
Eselspinguine bauen sich Nester aus Stöcken und Steinen und legen zwei Eier und bebrüten es abwechselnd, bis nach ca. 36 Tagen die Küken schlüpfen. Sie verlassen nach ca. 30 Tagen das Nest gehen aber noch nicht schwimmen. Das dauert noch weitere 3 Monate, bis sie ihr Federkleid gewechselt haben und dann erst schwimmen gehen.
Bei den Königspinguinen wird kein Nest gebaut. Das Weibchen legt ein Ei, welches auf den Füssen unter einer Bauchfalte bebrütet wird. Dabei wechseln sie die Eltern ab und geben das Ei sehr vorsichtig immer wieder ab. Die Brutzeit dauert fast doppelt solange, ca. 59 Tage. Dieses Küken bleibt noch ca. 30 Tage unter der Bauchfalte geschützt, bevor es ein schützendes Federkleid besitzt. Es wird weiterhin noch 9 Monate von den Eltern mit Futter versorgt, bevor es selbstständig wird.

Die Eselspinguine aus England sind 10 weibliche und 6 männliche Tiere, alle zwischen 1 – 2 Jahre alt und fangen mit dem Brüten ab dem 3 Jahr an.

Text: Claudia Masuhr Fotos: Thomas Masuhr; Peter Emmert